
Unweit der Mündung des Braunaubaches in den Lainsitzfluß - der Name
der Stadt Gmünd geht übrigens darauf zurück - liegt der Heidehof
in zentraler Dorflage im vorstädtischen Grillenstein zwischen Stadt und
Land. Das Anwesen verkörpert eine bewegte Geschichte vom steinzeitlichen
Lagerplatz, keltisch-slawischer Siedlungslage und Schriften ab 1506. Im März
des Jahres 1665 erwarb die Familie das bestehende landwirtschaftliche Anwesen
"am grielen Stain“ und bewohnt es bis heute. Trotz unzähliger
wirtschaftlicher Umbrüche vor allem des 20. Jahrhunderts war es möglich,
historische Substanz in die heutige Nutzung zu integrieren und entscheidende
Teile des authentischen Charakters zu bewahren.
Die günstige Lage des Heidehofes lädt ein, auch ohne Fahrzeug binnen
weniger Gehminuten die historische Altstadt von Gmünd mit ihrem typischen
waldviertler Kleinstadtleben und der vorzüglichen Küche zu besuchen
oder binnen weniger Schritte den Naturpark Blockheide zu entdecken. Rätselhafte
Granitgiganten lassen dort ihre kraftvolle Ruhe spürbar werden und hinter
vereinzelten Wackelsteinen sollen so manche Besucher lieblichen Feen und grantigen
Zwergen begegnet sein.

![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Der Heidehof liegt zentral im unteren Dorfteil und ist seit mehreren Jahrhunderten
im Besitz der Familie. Die gesamte Anlage bildet einen Innen- und Wirtschaftshof,
welcher an allen 4 Seiten von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden umfasst wird.
Ortsseitig ist der Zugang von der Dorfstraße aus gewährleistet, während
hintaus das Gelände in die Bachwiesen zur Lainsitz sanft abfällt -
einem Naturschutzgebiet für eines der letzten frei mäandernden Flußstücke
Mitteleuropas.
Der landwirtschaftliche Betrieb des Heidehofes besteht heutzutage in Betrieb
und Verwaltung seiner Forst- und Agrarflächen, überwiegend im Naturpark
Blockheide gelegen. Das Melken der Kühe, das Füttern der Ziegen und
Schweine, das muntere Geschnatter der Gänse gehören der lebendigen
Vergangenheit an ... denn Haustiere gibt es nicht mehr. Sie alle mußten
dem ökonomischen Druck vergangenen Jahrzehnte und einer entsprechenden
Anpassung weichen.

![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
TERRA GRANITE HEIDEHOF + NATURPARK BLOCKHEIDE
Wiesen, Felder und Waldparzellen im Naturpark Blockheide sind von kargen, trockenen
und kalkarmen bis leicht sandigen Magerböden mit geringer Humusbedeckung
auf dem allgegenwärtigen Granituntergrund geprägt. Riesige verschieden
geformte Granitgiganten prägen den rauhen Charme dieser urtümlichen
Landschaft und sind die Highlights eines Besuches. Als kleines Lehrstück
zu den Bestandteilen von Granit heißt es hier: Feldspat, Quarz und
Glimmer, die drei vergess´ ich nimmer.
Die Form der kleinflächigen Heidegrundstücke ist jahrhundertealte
Kulturlandschaft und repräsentiert bis heute eine typisch mittelalterliche
Flurform. Manche dieser Agrarflächen des Heidehofes sind mittlerweile verpachtet,
ein kleiner Teil wird althergebracht ökologisch extensiv und biodynamisch
mit möglichst altbewährten Kulturen ausschließlich für
den Eigenbedarf bewirtschaftet.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
> Das Heidehof-Märchen vom Hufeisen: durch Klick hier


















